Bei Yaiza auf Lanzarote droht die Attraktion zu versiegen
„Schönste Gemeinde Lanzarotes“ – ein Titel, den die Einwohner von Yaiza auf Lanzarote sich durchaus verdient haben, nachdem ihr Dorf im 18. Jahrhundert ganz und gar von einem Vulkanausbruch zerstört worden war. Landwirtschaft war nicht mehr möglich. Da konzentrierte man sich darauf, die alte Pracht wieder aufleben zu lassen. Und das, wie es scheint, mit großem Erfolg.
Yaiza auf Lanzarote lebt heute vor allem vom Tourismus und auch dem Weinbau. Es gehört zu den sieben Gemeinden der Insel, zählt knapp 9.600 Einwohner und hat eine Fläche von rund 211 Quadratkilometern. Einer der Orte der Gemeinde ist El Golfo. Berühmt ist er für den Vulkankrater nur knapp 30 Meter von der Küste entfernt. Er ist mit seinem Kratersee, dem Charco de los Clicos, die Attraktion auf Lanzarote. Die grün schimmernde Lagune hat ihre Farbe den Algen zu verdanken. Der Name rührt von den Clicos her. Meeresfrüchte, die dort gefunden wurden.
Allerdings droht die Attraktion bei Yaiza auf Lanzarote langsam zu versiegen. Es besteht zwar eine Verbindung zum Meer und somit ein Ausgleich zum verdunsteten Wasser, doch das Gleichgewicht scheint gestört. Bleibt zu hoffen, dass Wissenschaftler eine Lösung finden.













