Auf Formentera ist Camping verboten
Echte Campingfreunde wollen auch im Urlaub nicht auf ihren Wohnwagen oder zumindest das Zelt verzichten. Allerdings haben sie es nicht überall gleich leicht, einen passenden Platz zu finden, auf dem sie mit Gleichgesinnten abends vor dem Grill sitzen können. Auf einigen spanischen Inseln kommen sie dabei gar nicht zum Zuge. Auf Formentera ist Camping ganz verboten.
Urlauber, die über die Fähre mit dem eigenen Wagen oder dem Rucksack im Hafen ankommen, werden jäh aus ihren Träumen von romantischen Nächten unter dem Sternenhimmel gerissen. Ein Schild weist sie darauf hin, dass auf Formentera Camping nicht möglich ist. Es gibt auf der Insel nicht einen einzigen Campingplatz. Und sich still und heimlich irgendwo in den Dünen oder in einem der Wälder niederzulassen, dürfte auch nur von kurzer Dauer sein. Wildes Campen bzw. Zelten ist nicht gestattet. Darauf achtet die Polizei.
Das gilt im Übrigen für alle Baleareninseln. Rucksacktouristen, die günstig übernachten wollen, müssen sich schon für eine Insel entscheiden, auf der es Campingplätze gibt. Das ist unter anderem auf Ibiza der Fall. Rund sechs Plätze stehen zur Verfügung, beispielsweise in Sant Antoni. Erwachsene zahlen rund sechs Euro, Kinder vier Euro je Tag. Hinzu kommen etwa fünf Euro je Zelt und Tag oder sieben Euro bei einem Wohnwagen sowie eine kleine Pauschale für die Platznutzung.













