Ebro

Der Ebro übernimmt gleich mehrere wichtige Aufgaben. Er sorgt zum einen dafür, dass im Ebro-Becken zwischen den Pyrenäen und dem Iberischen Randgebirge das Schmelzwasser abfließen kann, und ist somit die entscheidende Entwässerungsader. Zum anderen versorgt er das Land mit Wasser und sorgt für fruchtbare Uferregionen, die schon von den Phöniziern und Römern besiedelt wurden. Der 930 Kilometer lange Fluss, der im kantabrischen Gebirge entspringt und in einem seit 1983 als Naturpark ausgewiesenen Delta in das Mittelmeer mündet, stellte im spanischen Bürgerkrieg die Grenze dar.

Der Ebro wird gleich an mehreren Stellen mit Hilfe von Dämmen gestaut und ist damit kaum für den Schiffsverkehr geeignet. Kanäle entlang des Flusslaufs schufen bereits die Araber. Das Einzugsgebiet des Flusses beträgt stolze 83.500 Quadratkilometer. Insgesamt gibt es 374 Nebenflüsse. Dazu gehören unter anderem: Ega, Aragón, Río Arba, Gállego, Segre, Jalón, Río Huerva, Río Aguas Limpias, Río San Martin, Guadalope und der Río Matarraña.
 
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