Guadalquivir

Dem arabischen Wort Wadi al-Kabir, was übersetzt so viel wie „Großer Fluss“ heißt, hat der Guadalquivir seinen Namen zu verdanken. Er ist einer der längsten Flüsse Spaniens und schlängelt sich 602 Kilometer Richtung Südwesten durch das Land. Seinen Ursprung hat er in der Sierra de Cazorla. Über Córdoba und Sevilla gelangt er schließlich zu Sanlúcar de Barremda, wo er in den Golf von Cádiz mündet. Nebenflüsse des Gualdaquivir sind der Genil, Guadalbullón und der Guadiana Menor. Besonds wichtig ist der Fluss für die Landwirtschaft. Auf seinem Weg durch Spanien durchfließt er eine der bedeutendsten landwirtschaftlich genutzten Gegenden am Fuße der Sierra Morena.

Hier wird der Gualdaquivir extensiv für die Bewässerung genutzt. Für einen dauerhaft hohen Wasserpegel sorgen das Regenwasser im Winter sowie das Schmelzwasser der Sierra Nevada im Sommer. Schiffbar ist der Fluss nur rund 80 Kilometer von seiner Mündung ins Landesinnere. Zu Zeiten der Mauren konnte er noch bis Córdoba befahren werden, da die Verschlammung noch nicht so weit fortgeschritten war.
 
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