Guadiana

Mit einer Länge von 818 Kilometern ist der Guadiana einer der längsten Flüsse der iberischen Halbinsel. In der Statistik nimmt er einen dritten Platz ein. Er beginnt in der Provinz Cuenca im La Mancha-Plateau als Guadiana-Alto. Als eigentliche Quelle muss der Záncara gesehen werden, der bei Ciudad Real in den Guadiana-Alto mündet. Von dort an heißt der Fluss Guadiana. Bei Vila Real de Santo António mündet er in den Golf von Cádiz. Von großer Bedeutung ist seine Rolle als natürliche Grenze zwischen Spanien und Portugal, die am Unterlauf am Ostrand der Algarve teils bis zu 800 Meter breit ist.

An den Ufern des Guadiana findet sich deshalb eine Reihe von Befestigungen. Einen Übergang gibt es nur bei Castro Marim, danach erst wieder bei Mértola. Von daher leben auch nur verhältnismäßig wenige Menschen in diesem Grenzgebiet. Erkunden lässt sich der Fluss unter anderem bei Vila Real per Ausflugsschiff oder Motorboot. Touristisch interessant sind entlang des Guadiana die beiden Festungen in Castro Marim, darunter das Kastell von König Alfonso III. aus dem 13. Jahrhundert.
 
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