Höhle von Altamira

Sie wurden als einfache Schmierereien ohne Wert abgetan. Anfangs zollte niemand den steinzeitlichen Höhlenmalereien in der Höhle von Altamria in der Nähe von Santillana del Mar Respekt, die 1879 von Marcelino Sanz de Sautuola entdeckt wurden. Erst als vergleichbare Zeugnisse vergangener Kulturen im französischen Les Eyzies de Tayac gefunden wurden, erkannte man die kulturhistorische Bedeutung. Die Höhle ist 270 Meter lang und zwischen zwei und sechs Metern hoch. Die Bilder, die rund 15.000 Jahre alt sind und aus der letzten Epoche der Altsteinzeit stammen, zeigen Tiere, darunter Pferde, Bisons und Hirschkühe, ebenso abstraktere Zeichen.

Gemalt wurden sie mit Ockerfarben in braun, gelb und rot, schwarzer Manganerde und Kohleschwarz. Einige der Bilder wurden auch graviert und wirken dank einer abgestuften Malweise sogar plastisch. Um diese Kunstwerke zu schützen, wurde die Höhle für Besucher geschlossen und 2001 als Ersatz eine Nachbildung geschaffen. Das Deutsche Museum in München und das Nationalmuseum für Archäologie in Madrid zeigen ebenfalls Reproduktionen aus der Höhle von Altamira.
 
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