Sierra Morena

Die Sierra Morena im südlichen Spanien ist Teil der iberischen Masse und hat sich im Laufe Alpidischen Gebirgsbildung nochmals verformt. Das Gebirge zieht sich über eine Länge von rund 450 Kilometern. Die Zuflüsse von Guadiana und Gualdaquivir werden hier zur Bewässerung und Energiegewinnung gestaut. Wirtschaftlich ebenso bedeutend sind die reichen Vorkommen an Erzen, darunter Blei, Kupfer, Mangan und Eisen, ebenso Gold, Silber und Steinkohle. Die höchste Erhebung der Sierra Morena befindet sich in der Sierra Madron mit etwas 1323 Metern. Das Deutsche Archäologische Institut arbeitet bereits seit 1956 in der Sierra Morena.

Das Interesse der Forscher gilt dem römischen Munizipium von Munigua in der Provinz Sevilla. Terassenheiligtum, sakrale und öffentliche Bauten, der private Wohnungsbau und später die wirtschaftlichen Grundlagen der Anlage, die auf Eisen- und Kupfererz beruhten, werden erforscht. Für die Archäologen stellt das Munizipium einen Zentralort für die gesamte Region dar. Zudem ist diese Form der Siedlung typisch für die Bergregionen der iberischen Halbinsel.
 
Klima
Regionen
Städte
Inseln
Gebirge
-Iberisches
-Kantabrisches
-Pyrenäen
-Sierra Morena
-Betische Kordilleren
-Picos de Europa
-Sierra Nevada
-Sierra de las Niewes
Flüsse
Kultur
Industrie
Sehenswertes
Verkehrsmittel
Hotels
Wetter
Datenschutzerklärung
Impressum
Spanien
Spanien