Turia

Der Río Turia ist die entscheidende Wasserader zur Versorgung der landwirtschaftlichen Flächen der Region um die Stadt Valencia, die unter anderem für ihren Reis- und Gemüseanbau bekannt ist. Der Turia zählt zwar nicht zu den größten Flüssen des Landes, nimmt die Rolle als „Wasserlieferant“ mitsamt einem ausgeklügelten Versorgungssystem allerdings bereits seit Jahrhunderten ein. Der Fluss ist lediglich 241 Kilometer lang. Seine Quelle liegt bei Teruel in den Montes Universales. Bei Valencia, an der Westküste Spaniens, mündet er in das Mittelmeer.

Früher floss der Turia direkt durch die Stadt. Je nach Wetterlage lebten die Menschen so immer mit der Angst vor Überflutungen. 1957 ging der Turia das letzte Mal über die Ufer. Die Stadtväter entschieden, den Fluss in ein neues Bett umzuleiten. Das alte Flussbett erhielt eine neue Aufgabe. Hier wurde eine Park- und Freizeitanlage geschaffen. Auch die berühmte „Stadt der Künste und Wissenschaften“ des Architekten Santiago Calatrava nutzt einen Teil des alten Flussbettes.
 
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